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Veröffentlicht vor 3 Jahre, 7 Monate

Der neueste Leitfaden für Web 2.0 und Soziale Medien

Die Gewichtung der sozialen Medien nimmt kontinuierlich zu. Heute präsentieren sich bereits viele Unternehmen via Twitter, Facebook und weitere Plattformen. Doch wie können kleine und mittlere Unternehmen da mithalten?

Dank den laufenden technologischen Fortschritten, die viele Anwendungen benutzerfreundlicher und flexibler machen, Internetzugang über das Mobiltelefon, der heute eine Selbstverständlichkeit ist, und WLAN, das an diversen Orten angeboten wird, entwickeln sich die sozialen Medien rasant.

Viele Unternehmen präsentieren sich heute nicht mehr lediglich über ihre Website, sondern auch via Facebook, Twitter, Xing und weitere Plattformen.

Bis heute gab es keinen Leitfaden, der ein strukturiertes Vorgehen aufgezeigt hat. Viele Unternehmen, insbesondere auch KMU die eine begrenzte Möglichkeit an personellen wie auch finanziellen Res-sourcen haben, setzen die neuen Medien teilweise um. Solange die Person keine ausgewiefte Fachkraft war, war es bis heute schwierig, diese Projekte professionell von A bis Z durchzuführen. In der Welt der Normung hat sich hinsichtlich dieser Problematik etwas getan.

Initianten des neuen Projektes

Dieses Jahr ist nun die DIN-Spezifikation 91253 erschienen. Diese ging aus dem Projekt „Web 2.0 für KMU“ im Rahmen der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Initiative „Innovation mit Normen und Standards“ (INS) in Deutschland hervor. Koordiniert wurde dieses Projekt vom Hamburger Informatik Technologie-Center e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg.

Anwendung des Leitfadens

Die genannte Spezifikation gilt für die Einführung und das Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie richtet sich an alle Unternehmen, die sich über die Themenfelder Web 2.0 und Soziale Medien und deren Einführung informieren möchten. Die in der Spezifikation erläuterte Vorgehensweise ist branchenübergreifend anwendbar und als Leitfaden zu verstehen. Weiter bietet sie Entscheidungshilfen zur strukturierten Identifikation und Erfassung der unternehmensindividuellen Anforderungen und zur strukturierten Identifikation der adäquaten Web 2.0-Technologien und Sozialen Medien.

So wird der Inhalt umgesetzt

Das Klären von diversen Begriffen, Chancen, Risiken und Voraussetzungen des Einsatzes von Web 2.0 und Sozialen Medien sind Teil des Leitfadens. Chancen bestehen insbesondere in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Controlling, Personal, Organisationsentwicklung Unternehmenskommunikation sowie weitere. Neben den Chancen hilft der Leitfaden auch potentielle Risiken zu erkennen und entsprechend frühzeitig zu reagieren. Deshalb gilt es vor dem Start anhand der DIN Spezifikation gewisse Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Web 2.0-Einführung zu berücksichtigen. Die systematische Erfolgskontrolle der WEB 2.0-Implementation hat derzeit noch Hürden und wird mit der Entwicklung und Etablierung von geeigneten Mess- und Kontrollinstrumenten uneingeschränkt möglich sein. Als wesentliches Modell sind die sieben Phasen der Web 2.0-Einführung genannt:

Name der Phase

Beschreibung

Phase 1: Sensibilisierung

Erlangung eines ausreichenden Kenntnisstandes aller Initiatoren in Bezug auf die Themen Web 2.0 und Soziale Medien

Phase 2: Analyse

Systematische und ganzheitliche Untersuchung des Unternehmens und seiner Umwelt

Phase 3: Strategieentwicklung

 

Auswahl von Fachbereichen, innerhalb derer im weiteren Verlauf Aktivitäten in Web 2.0 bzw. Sozialen Medien angestoßen werden sollen

Phase 4: Konzeption

 

Entwicklung und Bewertung konkreter Umsetzungsideen sowie deren Verschriftlichung in Form eines Feinkonzeptes inkl. Massnahmen und Zeitplan

Phase 5: Implementierung

Umsetzung des Feinkonzeptes

Phase 6: Nutzung

Inbetriebnahme und dauerhafte Anwendung der implementierten Web 2.0-Technologien und Sozialen Medien sowie der organisatorischen

Massnahmen

Phase 7: Controlling

Entwicklung und Prüfung von Kennzahlen und Handlungsempfehlungen

Kontaktinfo

Anne M.Schüller

Name Martina Peris
Position Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Firma Univerität Hamburg
Adresse Edmund-Siemers-Allee 1
D-20146 Hamburg
Telefon +49 (0)89 642 32 08
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